Gewalt im Job – Psychische Gefährdungsbeurteilung

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Norderstedt. Gewalt am Arbeitsplatz ist ein Thema, das zwar nur unterschwellig von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. „Trotzdem ist die Anzahl solcher Gewaltunfälle am Arbeitsplatz nach DGUV-Angaben gestiegen“, sagt Tobias Metz, Vorstandsvorsitzender der AuA24 AG in Norderstedt. Um der Gewalt am Arbeitsplatz beizukommen, ist eine psychologische Gefährdungsbeurteilung ein geeignetes Mittel. Hier werden Umstände und Tatbestände sowie Potenziale erfasst, die dafür ursächlich sein können, dass Aggressionen unter Kollegen ausgelebt werden. Nach DGUV-Angaben haben sich in einem Zeitraum von nur zehn Jahren die Gewaltunfälle um 50 Prozent gesteigert. Demnach passieren Gewaltunfälle besonders oft im Einzelhandel sowie in der Kranken- und Altenpflege. Psychische Gewalt wird häufig bei den Beschäftigten noch nicht unmittelbar als Grund für eine Krankmeldung begriffen. Denn als Arbeitsunfall gilt ein solches Ereignis erst, wenn drei Tage Arbeitsunfähigkeit gemeldet werden. „Eine digitale psychische Gefährdungsbeurteilung kann helfen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und Aggressionen abzubauen“, so Metz weiter.