Rassismus im Job – Psychologische Gefährdungsbeurteilung

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Rassismus im Job – Psychologische Gefährdungsbeurteilung

Norderstedt. Rassistische Denkweisen und Verhaltensmuster spielten sich oft nebenbei und unbewusst ab. Deswegen wird zischen Rassismus und Alltagsrassismus unterschieden. Rassismus setzt bewusst ganz vordergründig auf die Herabsetzung von Menschen anderer Ethnien, Kulturkreise oder Hautfarben. Beim Alltagsrassismus ist dies anders. Hier sind es eher erlernte Gewohnheiten, über die man sich keine großen Gedanken macht, die die Betroffenen verletzen. „So oder so ist Rassismus eine schlimme Sache und in keinster Weise zu tolerieren. Rassismus beschädigt in jeder Form das Sozialklima. Doch nicht jeder, der ein alltagsrassistisches Verhalten zeigt, ist auch tatsächlich ein Rassist. Hier mangelt es oft an der nötigen Sensibilisierung“, ist Tobias Metz, Vorstandsvorsitzender der AuA24 AG in Norderstedt, überzeugt. Mittels einer sogenannten psychologischen Gefährdungsbeurteilung kann das Sozialklima in einem Unternehmen oder in einer Abteilung sehr genau ermittelt werden. So können Befindlichkeiten und Problemlagen erkannt und Menschen miteinander ins Gespräch gebracht werden. „Es geht in modernen Unternehmen immer darum, ein Sozialklima zu erzeugen, das von Empathie, Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt ist. Dabei sind die Selbst- und Fremdwahrnehmung entscheidende Aspekte bei der Verhandlungs- und Kooperationsfähigkeit der Mitarbeiter untereinander. Eine Belegschaft, deren gemeinsame Arbeit sich auf wechselseitiger Akzeptanz und nicht auf rassistischen Denkweisen und Verhaltensmustern gründet, ist intelligenter und leistungsfähiger“, so Metz.